Cloud-Computing: Was sind die Treiber für den Weg in die digitale Wolke (Studie)

Der Cloud-Monitor 2020 der KPMG wurde kürzlich veröffentlicht und zeigt auf, dass die Cloud endlich auch beim deutschen Mittelstand angekommen ist. Denn immerhin setzen bereits 76 Prozent der Unternehmen ab 20 Mitarbeitern auf Cloud-Infrastrukturen. Dabei schreiben die Entscheider der Cloud einen wichtigen Beitrag zur Digitalisierung ihres Unternehmens zu – von der Digitalisierung interner Prozesse bis zur Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle. Eine Zusammenfassung.

Laut Studie trägt Cloud-Computing zur Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Fachbereichen und IT-Abteilung (70 Prozent) sowie zur Digitalisierung interner Prozesse (69 Prozent) bei. Besonders hervorzuheben ist die neue Denke, die sich mittlerweile bei Kunden festgesetzt hat: So beschreibt für sie Cloud-Computing nicht nur die klassische IT-Infrastruktur. Wichtige Treiber für den Weg in die digitale Wolke sind vielmehr Integrationsfähigkeit sowie Interoperabilität.

Die Integration einer Cloud in die bestehende IT-Infrastruktur ist ja grundsätzlich immer mit besonderen Herausforderungen konfrontiert. Unterschiedliche Produktivsysteme müssen nicht nur unter einen Hut gebracht werden – Themen wie Security und Compliance müssen parallel berücksichtigt und an die Kundenwünsche individuell angepasst werden.

CEO Viamedici Software GmbH - Jürgen Müller

Geht es nach der Studie, sind den Unternehmen besonders ihre systemübergreifenden Prozesse wichtig; Rollen wie auch die dazugehörigen Berechtigungen müssen weiterhin organisiert werden, auch in der Cloud. Speziell die Interoperabilität hat einen Zuwachs von zehn Prozent erfahren (37 Prozent). Sprich, offene Schnittstellen und systemübergreifende IT-Standards sind ein Must-have. Die Must-have-Standards werden die Unternehmen auch in Zukunft konkurrenzfähig machen. Da ist sich zumindest KPMG sicher: „Jetzt fehlt nur noch eine durchdachte Multi-Cloud-Strategie, bei der unterschiedliche Cloud-Lösungen zusammen interagieren.“ Und das tangiert speziell Unternehmen, die die Cloud bereits in ihre IT-Landschaft integriert haben, diese aber zukunftssicher weiterentwickeln möchten – und natürlich auf die nötigen Standards setzen.

 

Gerade in Sachen Sicherheit und Infrastruktur ist unseren Kunden mittlerweile klar, dass die Viamedici als Cloud-Dienstleister drei wichtige Aufgaben gewährleistet, die sie sonst aufwändig selbst übernehmen müssten: Kontinuierliche Sicherung der Daten, aktualisierung der Hardware inklusive Softwareupdates sowie Cyber Security.

CEO Viamedici Software GmbH - Jürgen Müller

DSGVO, Hochverfügbarkeit, Exit-Strategie und Datenverschlüsselung

Für Cloud-Anbieter sind speziell die Kriterien und Leistungen bei der Anbieter-Auswahl von Bedeutung. Die Konformität mit der DSGVO platziert sich dahingehend zwar an der Spitze, doch verlieren die Standortfaktoren wie Geschäftssitz des Cloud-Providers beziehungsweise Rechenzentrums an Bedeutung. Immerhin wünschen sich 65 Prozent der Unternehmen eine Cloud im Rechtsgebiet EU. Hoch im Kurs bleiben eine transparente Sicherheitsarchitektur (88 Prozent), Hochverfügbarkeit (87 Prozent) sowie eine im Vertrag regulierte Exit-Strategie (83 Prozent) und die Möglichkeit der Datenverschlüsselung seitens des Anwenders (77 Prozent).

Die Cloud bietet speziell im PIM- und CPQ-Segment enorme Vorteile. Neben der Hochverfügbarkeit der Daten und höheren Flexibilität dank Skalierbarkeit auf Abruf sind Unternehmen einfach effizienter und kostengünstiger unterwegs.

CEO Viamedici Software GmbH - Jürgen Müller

Und Global? Gartner prognostiziert ein weltweites Wachstum der Public-Cloud-Einnahmen um 17% im Jahr 2020

Dass die Cloud ein weltweites Phänomen ist, zeigte bereits eine Prognose der Analysten von Gartner im November 2019 – die sich mit dem aktuellen Cloud-Monitor deckt. Die Analysten prognostizierten 2019 ein globales Wachstum der Public-Cloud auf Basis der Unternehmenseinnahmen von 2020 um 17 Prozent. „Cloud Computing ist Mainstream“, so Sid Nag, Vizepräsident für Forschung bei Gartner. Seiner Meinung nach steigen die Erwartungen zunehmend, positive Ergebnisse mit den meist hohen Cloud-Investitionen zu verknüpfen. Laut Gartner beschreibt dabei Software as a Service (SaaS) das größte Marktsegment, das aufgrund der Skalierbarkeit von Software auf Abonnementbasis 2020 auf 116 Milliarden US-Dollar anwachsen dürfte. Das zweitgrößte Marktsegment sind Infrastrukturdienste für Cloud-Systeme oder Infrastructure as a Service (IaaS), die die 50 Milliarden US-Dollar erreichen werden. Und es wird prognostiziert, dass IaaS Jahr für Jahr um 24% wachsen wird, was die höchste Wachstumsrate aller Marktsegmente darstellt.

Die gesamte Studie Cloud-Monitor 2020 - Gut eingerichtet in der Cloud ist kostenlos direkt über die KPMG Deutschland zugänglich.

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